2017

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10.02.2017: Mitgliederversammlung

 

08.04. - 15.04.2017: Trainingslager in Cesenatico

 

Unser traditionelles Trainingslager in der Karwoche fand diesmal wieder in Cesenatico statt. Stützpunkt war das bewährte Hotel Royal, das wir bereits seit 1990 kennen. 

 

Die Wetterbedingungen waren die ganze Woche so optimal, dass wir jeden Tag trainieren konnten und der obligatorische Ruhetag  somit ausfiel. Bis zu siebenhundert Kilometer Trainingspensum wurden abgespult. Die ersten Grundlagen für die neue Saison gelegt. 

  

 

12.05. - 21.05.2017: Mountainbiketour in Schottland von Aberdeen nach Inverness 

 

Im Herbst 2016 kam Max mit dem Vorschlag, die Partnerstadt Aberdeen in Schottland zu besuchen. Michl übernahm daraufhin die  Planung und schnell kam der Entschluss, eine Tour von Aberdeen nach Inverness durch den Cairngorm National Park mit dem Mountenbike zu unternehmen.    

 

Die Teilnehmerzahl musste auf zehn begrenzt werden.

 

Ablauf der Tour:

 

Willi und Wolfgang transportierten am 12.05.2017 mit dem Kleinbus alle Räder und das Gepäck - über Amsterdam und Fähre Newcastle - nach Edinburgh. Dort trafen sie am nächsten Tag die anderen, die per Flugzeug kamen. Es ging dann sofort weiter zur Übernachtung nach Aberdeen. Ein zunächst geplanter Empfang durch die Partnerstadt konnte leider nicht stattfinden, da nach Neuwahlen und Änderung der Zuständigkeiten kein Ansprechpartner zur Verfügung stand.  

 

 

14.05.2017 

Etappe 1 - Aberdeen nach Ballater 

Wir steigen alle auf unsere MTB und erkunden die Partnerstadt, auch Silver City genannt, denn typisch für das Stadtbild ist der silbergraue Granit, welcher bei Sonnenschein zu glitzern beginnt.

Dann geht's durch die Vororte von Aberdeen, der Ölhauptstadt Europas, vorbei an Golfplätzen und wunderbaren, schlossähnlichen

Villen- my home is my castle - auf dem Deeside Way nach Ballater. Als wir nachmittags durch einen Park radeln spielen bis zu einem Dutzend Musikgruppen mit Dudelsack und Trommeln. Jede Gruppe in einem anderen Kilt. Schottische Kultur in Reinform. 

Auch beim Abendessen im Hotel gesellt sich ein Dudelsackspieler an unseren Tisch.

 

15.05.2017

Etappe 2 - Ballater nach Aviemore  

An diesem Tag begleitet uns typisches Schottisches Wetter auf der Königsetappe. Zunächst ging´s rund 45 Kilometer im Tal des Dee entlang, vorbei an Balmoral Castle, dem Sommersitz der Britischen Königin, bis kurz nach Linn of Dee der Aufstieg zum 840m hohen Lairig Ghru begann. Der Weg war aber auch für die besten Mountainbiker nur zu Fuß zu bewältigen, also stundenlanges Schieben. Die ersten, Herbert, Philipp und Toni erreichen kurz nach 20.00 Uhr das Quartier in Aviemore. Die anderen 20 Minuten später. Eine wahre Königsetappe!

 

16.05.2017

Etappe 3 - Aviemore nach Newtonmore   

Dies war die kürzeste und zum Erholen gerade recht. Es ging durch den Rothiemurchus Forest, vorbei an traumhaften Moor- und Heidelandschaften, immer wieder tauchten kleinere und größere, stets malerische Lochs auf. Am größeren Loch Insh, einem Wassersport Zentrum, legten wir eine Kaffeepause ein und schauten den Jugendlichen tatsächlich beim Baden! zu.

 

Nachmittags war eine Führung durch die Dalwhinnie Destillerie mit anschließender Verkostung organisiert. Wir waren dem Whisky noch nie so nahe.

 

17.05.2017

Etappe 4 - Newtonmore nach Fort Augustus

An diesem Tag stand die Überquerung des knapp 800m hohen Corrieyairack Pass an, dieser verbindet Speyside, also das Tal des River Spey, mit dem Great Glen, der die Highlands schnurgerade von Inverness im Norden bis Oban im Süden durchschneidet. Von den rund 54 Kilometer dieser Etappe verliefen die ersten 30 auf ruhigen Nebenstraßen durch typisches Schottisches Hochland, fast menschenleer, nur unzählige Schafherden begleiten uns. Die Überquerung des Passes war diesmal problemlos möglich und so kamen wir bereits Nachmittags in Fort Augustus am südlichen Ende des Loch Ness an.

 

18.05.2017

Letzte Etappe - Fort Augustus nach Inverness 

Wir wählten den Weg der auf halber Höhe der Talflanke verläuft, oft mit atemraubenden Ausblicken auf Loch Ness.  

Bei einem Abstützversuch an einem Granitfelsen brach sich unser Vorstand die linke Speiche des Unterarms, so endete diese Tour für ihn direkt im Krankenhaus von Inverness. Dieses konnte er aber nach professioneller Hilfe - Einrichten des Bruchs - und Anlegen eines Gipsverbands schnell wieder verlassen. Es geht auch ohne Operation!   

 

19.05.2017

An diesem Tag erfolgte der Transfer nach Edinburgh zur letzten Übernachtung.

 

20.05.2017

Heimflug und Rücktransport der Räder.

 

Eine spektakuläre Tour mit nur einem Regentag geht zu Ende! 

 

     

 

Schottland, ein Paradies für Wanderer und Mountenbiker

 

Weitere Bilder sind jetzt in unserer Bildergalerie verfügbar.

 

15.06. - 18.06.2017: Viertagesfahrt

 

Die alljährliche Viertagesfahrt fand diesmal an Fronleichnam statt. 12 Vereinsmitglieder und drei Gastfahrer vom SRSC Bach nahmen teil.

Mit dabei waren:

Richard Gördes 

Franz Graf

Erich Held

Winnie Lang

Helmut Lehner

Tommy Matzinger

Franz Renner

Herbert Stiegler

Philipp Urban

Toni Urban

Wolfgang Maier - fuhr die ersten beiden Tage mit. 

 

Fritz Schneider steuerte das Begleitfahrzeug.

Wilhelm Plettl fuhr im Begleitfahrzeug mit und kümmerte sich um das Organisatorische. 

 

Gastfahrer:

Nik Fichtmüller

Georg Fisch

Johanna ...

 

1. Tag:

Donaustauf - Mauth.

Start erfolgte um 09:00, dann ging´s die Donau entlang bis kurz hinter Deggendorf, dort wurde die Mittagspause eingelegt. Ab Hengersberg ging´s auf der ehemaligen Bahnstrecke bis Tittling. Ab hier waren noch gut 1000 Höhenmeter und giftige Anstiege bis Mauth zu bewältigen.

 

2. Tag:

Mauth - Bad Leonfelden im Mühlviertel

Diese Etappe begann bereits mit einem längeren Anstieg nach Mitterfirmiansreuth auf über 1000 Meter Seehöhe. An der tschechischen Grenze entlang nach Haidmühle und weiter ins österreichische Mühlviertel.

 

3. Tag:

Bad Leonfelden - Bayerisch Eisenstein

Dies war die Königsetappe. Nach wenigen Kilometer ging´s bereits über die tschechische Grenze nach Vissy Brod. Dann auf der südlichen Seite am Moldaustausee entlang und mit der Fähre nach Frymburk. Nun auf der nördlichen Seite des Stausees in Horni Plana am Geburtshaus von Adalbert Stifter vorbei und weiter über Volary in die weitgehend unberührte Landschaft des Sumava Nationalpark. Dort war mit über 1100 Meter der höchsten Punkt der Rundfahrt bevor es wieder nach Bayern ging.

 

4. Tag:

Bayerisch Eisenstein - Donaustauf

An diesem letzten Tag stand sofort die Auffahrt zum Brennes an auf über 1000 Meter mit herrlichem Blick zum Arber. Vielen von uns ist dieser Berg vom Arbermarathon - jedoch in umgekehrter Richtung - bekannt.  Über  Bad Kötzting, Sattelbogen, Wiesenfelden radelten wir zurück nach Donaustauf.

 

An den vier Tagen wurden über 500 Kilometer und gut 7000 Höhenmeter geradelt. Und Georg Fisch können wir als neues Mitglied begrüßen.

   

 

 

 

7.RTF Etappenfahrt Regensburg - Pilsen & ReTOUR

 

32 Radsportler aus fünf Bundesländer waren am Start als am Samstag, 26. August, um 07:30 Uhr bei idealen Wetterbedingungen der Startschuss fiel zur 205 Kilometer langen Fahrt nach Pilsen. Die Überquerung der Donau in Regensburg erfolgte diesmal über die Nibelungenbrücke mit Blick zum Dom und weiter über Lappersdorf ins Regental. Die Streckenführung bis nach Pilsen war weitgehend wie in den Vorjahren. Nach etwa 160 Kilometer kam unsere Johanna in dem kleinen Ort Jivjany zu Sturz und kugelte sich dabei die rechte Schulter aus und erlitt mehrere Abschürfungen. Noch an Ort und Stelle wurde die Schulter professionell von Dietmar Eder aus Oberasbach eingerenkt. Gut, wenn ein Profi dabei ist. Nochmals vielen Dank für deine Hilfe. Im Begleitfahrzeug ging´s dann ins Hospital nach Pilsen zur Behandlung der Abschürfungen und Röntgenkontrolle der Schulter. Zielankunft für alle anderen war der Stadtplatz von Pilsen, auf dem bereits ganz legal unser Vereinszelt stand. Das gemeinsame Abendessen fand im Hotel statt.

 

Sonntag, pünktlich um acht, bei wiederum besten Wetter warteten alle Fahrer auf das Startsignal zur Rückfahrt auf der bewährten Streckenführung durch den Böhmerwald und Bayerischen Wald. Bis Schorndorf war das Fahrerfeld geschlossen, aber auf dem langen Anstieg nach Michelsneukirchen wurde erwartungsgemäß das Feld gesprengt und so kamen die besten Bergfahrer zuerst an der Verpflegungsstelle an. Nach der Stärkung  wird der geschlossene Verband freigegeben und so entwickelt sich ein regelrechter Renncharakter bis zur Hammermühle im Donautal wo sich alle wieder versammeln um dann gemeinsamen ins Ziel zu fahren. Auf dem Sportgelände des VfR in unmittelbarer Nähe des Start/ Zielbereichs standen uns Duschen zur Verfügung und auf dem Grill lagen bereits saftige Steaks. 

 

 

   

 

Unser Dank geht an alle Teilnehmer und an unser Verpflegungsteam Tommy, Richard und Johanna.